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Ibn Khaldun

Ökonomie aus Al-Muqaddima

Faksimile (in Auszügen) der 1401/02 entstandenen Handschrift (MS Atif Effendi 1936, Süleymaniye-Bibliothek, Istanbul). Mit deutscher Übersetzung

Ökonomie aus Al-Muqaddima - Faksimile (in Auszügen) der 1401/02 entstandenen Handschrift (MS Atif Effendi 1936, Süleymaniye-Bibliothek, Istanbul). Mit deutscher Übersetzung
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Klassiker der Nationalökonomie

Mehr Produktdetails
  • Reihe: Klassiker der Nationalökonomie
  • Klassisches Werk der arabisch-islamischen Literatur

Klassiker der Nationalökonomie

Abd al-Rahman Ibn Mohammad Ibn Khaldun wurde 1332 in Tunis geboren. Seine Eltern, jemenitische Araber, waren nach dem Fall Sevillas (1248) von Andalusien nach Tunesien emigriert. Bereits in frühen Jahren trat er in den Dienst des ägyptischen Herrschers Sultan Barquq; im Alter von zwanzig Jahren erhielt er eine Anstellung am Hof von Tunis; Wissensdurst und die Möglichkeit einer besseren Ausbildung führten Ibn Khaldun nach Fez, wo er mit den bedeutenden Gelehrten seiner Zeit zusammentraf. Es folgte eine ebenso steile wie rastlose Karriere in hohen politischen Ämtern, in der Verwaltung, als Diplomat und als Richter im Maghreb, in Spanien und in Ägypten. Von diesem unruhigen Leben zog er sich in ein Dorf in Algerien zurück, wo er von 1375 bis 1378 seine berühmte mehrbändige Universal-Geschichte ("Kitab al-`Ibar", "Das Buch der Beispiele") niederschrieb. Ihre Einleitung, die "Muqaddima", vollendete er im Jahr 1377. Die letzten Jahre seines Lebens, bis zu seinem Tod 1406, verbrachte Ibn Khaldun hochgeachtet in Kairo: Ab 1384 bekleidete er das Amt des Oberrichters der malikitischen Rechtsschule, von dem er fünfmal relegiert wurde, und lehrte an der Universität Al-Azhar, der bedeutendsten Bildungseinrichtung des Islams. "al-Muqaddima" gilt als ein klassisches Werk der arabisch-islamischen Literatur und ihr Autor aus heutiger Sicht als der erste Sozialwissenschaftler, der die Bedeutung der Gesellschaft und ihrer ökonomischen Verhaltensweisen für die kulturelle Entwicklung der Zivilisation hervorgehoben hat. Der Faksimileband dieser Ausgabe gibt jene Teile der "Muqaddima" wieder, in denen Ibn Khaldun insbesondere ökonomische Themenkreise behandelt. Als Vorlage diente die um 1401/02 entstandene Handschrift aus der Süleymaniye-Bibliothek in Istanbul. Die Besonderheit dieser Handschrift ist, daß sie Anmerkungen von Ibn Khalduns eigener Hand enthalten soll.

Vorteile

Aktuelles

Abd al-Rahman Ibn Mohammad Ibn Khaldun wurde 1332 in Tunis geboren. Seine Eltern, jemenitische Araber, waren nach dem Fall Sevillas (1248) von Andalusien nach Tunesien emigriert. Bereits in frühen Jahren trat er in den Dienst des ägyptischen Herrschers Sultan Barquq; im Alter von zwanzig Jahren erhielt er eine Anstellung am Hof von Tunis; Wissensdurst und die Möglichkeit einer besseren Ausbildung führten Ibn Khaldun nach Fez, wo er mit den bedeutenden Gelehrten seiner Zeit zusammentraf. Es folgte eine ebenso steile wie rastlose Karriere in hohen politischen Ämtern, in der Verwaltung, als Diplomat und als Richter im Maghreb, in Spanien und in Ägypten. Von diesem unruhigen Leben zog er sich in ein Dorf in Algerien zurück, wo er von 1375 bis 1378 seine berühmte mehrbändige Universal-Geschichte ("Kitab al-`Ibar", "Das Buch der Beispiele") niederschrieb. Ihre Einleitung, die "Muqaddima", vollendete er im Jahr 1377. Die letzten Jahre seines Lebens, bis zu seinem Tod 1406, verbrachte Ibn Khaldun hochgeachtet in Kairo: Ab 1384 bekleidete er das Amt des Oberrichters der malikitischen Rechtsschule, von dem er fünfmal relegiert wurde, und lehrte an der Universität Al-Azhar, der bedeutendsten Bildungseinrichtung des Islams. "al-Muqaddima" gilt als ein klassisches Werk der arabisch-islamischen Literatur und ihr Autor aus heutiger Sicht als der erste Sozialwissenschaftler, der die Bedeutung der Gesellschaft und ihrer ökonomischen Verhaltensweisen für die kulturelle Entwicklung der Zivilisation hervorgehoben hat. Der Faksimileband dieser Ausgabe gibt jene Teile der "Muqaddima" wieder, in denen Ibn Khaldun insbesondere ökonomische Themenkreise behandelt. Als Vorlage diente die um 1401/02 entstandene Handschrift aus der Süleymaniye-Bibliothek in Istanbul. Die Besonderheit dieser Handschrift ist, daß sie Anmerkungen von Ibn Khalduns eigener Hand enthalten soll.

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Abd al-Rahman Ibn Mohammad Ibn Khaldun wurde 1332 in Tunis geboren. Seine Eltern, jemenitische Araber, waren nach dem Fall Sevillas (1248) von Andalusien nach Tunesien emigriert. Bereits in frühen Jahren trat er in den Dienst des ägyptischen Herrschers Sultan Barquq; im Alter von zwanzig Jahren erhielt er eine Anstellung am Hof von Tunis; Wissensdurst und die Möglichkeit einer besseren Ausbildung führten Ibn Khaldun nach Fez, wo er mit den bedeutenden Gelehrten seiner Zeit zusammentraf. Es folgte eine ebenso steile wie rastlose Karriere in hohen politischen Ämtern, in der Verwaltung, als Diplomat und als Richter im Maghreb, in Spanien und in Ägypten. Von diesem unruhigen Leben zog er sich in ein Dorf in Algerien zurück, wo er von 1375 bis 1378 seine berühmte mehrbändige Universal-Geschichte ("Kitab al-`Ibar", "Das Buch der Beispiele") niederschrieb. Ihre Einleitung, die "Muqaddima", vollendete er im Jahr 1377. Die letzten Jahre seines Lebens, bis zu seinem Tod 1406, verbrachte Ibn Khaldun hochgeachtet in Kairo: Ab 1384 bekleidete er das Amt des Oberrichters der malikitischen Rechtsschule, von dem er fünfmal relegiert wurde, und lehrte an der Universität Al-Azhar, der bedeutendsten Bildungseinrichtung des Islams. "al-Muqaddima" gilt als ein klassisches Werk der arabisch-islamischen Literatur und ihr Autor aus heutiger Sicht als der erste Sozialwissenschaftler, der die Bedeutung der Gesellschaft und ihrer ökonomischen Verhaltensweisen für die kulturelle Entwicklung der Zivilisation hervorgehoben hat. Der Faksimileband dieser Ausgabe gibt jene Teile der "Muqaddima" wieder, in denen Ibn Khaldun insbesondere ökonomische Themenkreise behandelt. Als Vorlage diente die um 1401/02 entstandene Handschrift aus der Süleymaniye-Bibliothek in Istanbul. Die Besonderheit dieser Handschrift ist, daß sie Anmerkungen von Ibn Khalduns eigener Hand enthalten soll.

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